Grüße nach Finnland

Sep 26

Grüße nach Orivesi in Finnland, wo „In Formatica“ demnächst gastiert.
Und so lautet der Inhalt des Films:

Satiiri tekniikan ilkeydestä; ihmisistä, jotka menettävät toivonsa tietokoneisiin ja niistä jotka elävät tällä kaikella.

:o)

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Musikalisches

Sep 09

Habe heute mit David, meinem Komponisten, am Soundtrack für meinen nächsten Film getüftelt. Hat einen Heidenspaß gemacht. Zusammen haben wir am Klavier geklimpert und gesungen, und Maestro hat dann etwas Schickes draus gezaubert.

Das gibt’s jetzt zwar nicht hier zu hören, dafür aber „Musiktheorie für Anfänger“ von Großmeister Bodo Wartke, das ich kürzlich entdeckt habe:

Und hier der Beweis, dass Rachmaninoff große Hände gehabt haben muss:

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Filme der Karibik

Aug 17

Gerade eben hab ich im Internet den Trailer für die CineFiesta in Puerto Rico entdeckt, auf der „In Formatica“ heute laufen wird.
Der Festival-Trailer ist schon mal sehr ansehnlich:

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Adieu, Chère France

Aug 15


Die drei Wochen in Frankreich sind ungemein schnell vergangen und waren eine sehr willkommene Abwechslung in einem Filmstudentenleben.




Der Abschied fällt da besonders schwer. Vor allem von dem da: dem Hund unserer Gasteltern, der täglich shamponiert wurde (und man munkelt auch, dass ihm die Herrchen auch brav die Zähne putzen). Über das Kerlchen gab es geteilte Meinungen, aber urteilt selbst:


Und weil am Sonntag mein Flieger nach München erst in aller Frühe ging, hatte ich noch Zeit, in Paris einige Sehenswürdigkeiten nachzuholen, die auf meiner To-See-Liste standen.

Original – L’Arc de Triomphe:


Und Kopie – Grande Arche in La Défense:


Fazit: Drei Wochen mit ganz wunderbaren Menschen, die einem doch tatsächlich Energien für Monate verleihen!

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Paris, je t’aime

Aug 10

Linda und ich vergnügt am Eiffelturm.

Dieses Wochenende verbringen wir in Paris. Ich bin zum ersten Mal in dieser Stadt und schon sehr aufgeregt, was uns wohl so erwartet.

Die Tickets für die U-Bahn sind jedenfalls angenehm billig (2,20 €)
Nichts im Vergleich zu den überzogenen Preisen der U-Bahn in München.

Unsere Jugendherberge liegt in der Nähe vom Eiffelturm und deshalb machen wir uns auch gleich am ersten Tag fußwärts dahin auf.




Abends klettern wir auf den Montmartre und hocken uns auf die Treppen des Sacre Coeur, wo wir den romantischen Blick über Paris bei Nacht genießen. Kein Wunder, dass statistisch gesehen jeder zweite französische Kinofilm in dieser Stadt spielt.


Hier noch ein paar Eindrücke vom Louvre, in den wir uns am regnerischen Sonntag verkrochen haben:

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Anniversaire

Aug 03

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Bienvenú à Amboise!

Aug 01


Zurzeit befinde ich mich hier in Frankreich auf einem Sprachkursus (Merci an die Studienstiftung!) Für drei Wochen lebe ich hier bei einer Gastfamilie in Amboise – zwei Zugstunden von Paris entfernt – um Französisch zu lernen. Oder so ähnlich.

Ich wohne in einem schnuckeligen Zimmer im Dachgeschoss bei einem Best-Ager-Ehepaar und teile mir das obere Stockwerk mit Mario, einem sympathischen Studenten aus Leipzig.
Wir haben uns mittlerweile recht gut eingelebt und sind auch schon brav in sprachliche Fettnäpfchen getappt. Unsere Gasteltern fanden es nämlich recht lustig, als einer von uns meinte, unter der Dusche seine „chevaux“ waschen zu müssen. Nun gibt es einen feinen Unterschied zwischen cheveux (das sind die Haare) und chevaux (das sind die Pferde) – die einen wäscht man unter der Dusche, die anderen in der Regel nicht …


Vormittags drücken wir brav die Schulbank, nachmittags erkunden wir die Gegend.
Amboise ist ein 13.000-Einwohner-Städtchen und vor allem dafür berühmt, dass Leonardo da Vinci seinen Lebensherbst hier verbracht und das Zeitliche gesegnet hat. Ebenso spricht man in dieser Region, der Loraine, anscheinend das reinste Französisch. Und an der Loire selbst stehen die berühmten Schlösser, die es nun für uns zu besichtigen gilt.
Was in keinem Reiseführer steht: In der Nähe befindet sich das Viagra-Produktionswerk von Pfizer und der Zweitwohnsitz von Mick Jagger – und da soll mir einer erzählen, das eine soll mit dem anderen nichts zu tun haben!

Übrigens: Ich empfehle an dieser Stelle Lindas Blog, die sehr ausführlich über unseren Frankreich-Aufenthalt hier berichtet (während ich auf der faulen Haut liege).

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Imaginaria Atalante

Jul 21

Am 24. Juli 2008 läuft „In Formatica“ im Wettbewerb der Imaginaria in Atalante, ganz unten am italienischen Stiefel, fast schon in Afrika. Dem Film eine gute Reise und dem Publikum una buona visione!

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In Formatica gewinnt bei Filmnach8

Jul 18

Als ich vor einigen Jahren mit meiner Familie auf einem Wochenend-Ausflug in München war, sah ich mir damals auch einen Film im Münchner IMAX-Kino an.
Mittlerweile ist IMAX Pleite. Deshalb sehe ich jetzt, einige Jahre später, auf Münchens größter Leinwand meinen eigenen Film. Wahnsinn!

Es ist das Finale des Kurzfilmfestivals Filmnach8 und wir sehen die acht Filme, die die Vorrunden des Festivals gewonnen haben.
Am Ende erhält „In Formatica“ als einer der Gewinnerfilme dann sogar den 3. Preis der Jury. Vielen, Dank an Prof. Toni Lüdi & Co.! Und über die 3.000 € Produktionsförderung für den nächsten Film freuen wir uns ganz besonders!

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Fiesta – CineFiesta!

Jul 15

Gerade eben erreicht mich eine tolle Nachricht aus der Karibik: „In Formatica“ wird im August auf der „CineFiesta“ in Puerto Rico laufen!
Aus über 1.300 weltweit eingesandten Filmen wurden die 86 besten für den Internationalen Wettbewerb ausgewählt. Super Sache!

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Ein schnittiger Preis

Jul 06

„In Formatica“ erhält den „Hauptpreis Bester Schnitt“ bei „Jugend filmt“ in Landshut. Vielen Dank dafür!

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Tourguide in der Traumfabrik

Jun 08

Filmstudios üben eine ganz besondere Faszination auf mich aus. Wer dieses Blog aufmerksam verfolgt, weiß, dass ich mich für das Studio Babelsberg sehr begeistere. Mitnichten weniger angetan bin ich aber von den Studios der Bavaria Film.
Dabei sind für mich Filmstudios magische Orte, an denen ganz wundersame Dinge entstehen.

Deshalb war es schon seit langem ein Wunsch von mir, als Tourguide in den Bavaria Filmstudios zu arbeiten. Und jetzt hat es endlich geklappt – ein feiner Job!Es macht großen Spaß, Menschen vom Filmemachen zu erzählen und in leuchtende Augen blicken zu können, wenn Kinder auf dem „Fuchur“ aus der „Unendlichen Geschichte“ fliegen dürfen.
Und es ist unglaublich schön, jene Faszination zu spüren, die einen zum Filmemachen bringen kann: Menschen etwas zu schenken, Ideen, „wie man leben kann in diesem Leben“ (Wim Wenders), ihnen Geschichten zu erzählen, und sie zu bewegen.

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Potzblitz und vorbei

Apr 28

Potsdam werde ich nicht vergessen. Vielen Dank nochmal an die HFF-Potsdam-Studenten und an das Publikum für diese „Sehsüchte“!
Diese vier glückseligen Tage waren sicher eines der Highlights meines bisherigen Studienjahres und haben mich sehr darin bestärkt, meinen Weg weiter zu gehen.

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Sehsüchtiger Blick nach Potsdam

Apr 27


Potsdam ist großartig! Am Thalia-Kino in Babelsberg angekommen, werden wir Festivalgäste erstmal von einem Shuttle mit schwarz getönten Scheiben in unsere Unterkunft im Holländischen Viertel gebracht (nicht dass das nötig gewesen wäre ;). Ich teile mein Zimmer mit einem Studenten aus Dänemark und einem aus Saarbrücken. Abends schau ich mir ein paar Kurzfilme im Kino an.

Und weil ich es kaum erwarten kann, endlich das Babelsberger Filmstudio zu sehen, mach ich mich gleich im Anschluss zu Fuß dahin auf. Eine dumme Idee, wie ich feststelle. Ist dann doch etwas weiter weg als gedacht und nach zwanzigminütiger Latscherei mach ich kurz vor dem Babelsberger Villenviertel kehrt.


Am Tag darauf gibt’s eine morgendliche Führung durch die HFF Potsdam-Babelsberg. Mittags treffen wir uns bei den Babelsberger Filmkollegen zum Brunch. Ich unterhalte mich mit Dokumentarfilmstudentinnen aus China, die sich bei mir über die aktuellen Entwicklungen im Tibet erkunden. Zuhause in China bekommen sie wegen der Zensur darüber nämlich keine Informationen. Was für eine verkehrte Welt.

Nachmittags spaziere ich dann über das Studio Babelsberg.
Was da gerade gedreht wird, kann man auf dieser Tafel sehen:


Auf der Studiotour erfahre ich, dass sich die Babelsberger Filmleute zuerst in Berlin ansiedeln wollten, doch dann von der Berliner Stadtverwaltung vertrieben wurden. Die hatten nämlich Angst vor diesen komischen Filmheinis, die ihre riesigen Holzkulissen gerne mal abfackelten.
Auch ein Grund, wieso sich Filmstudios gerne etwas abseits von Großstädten befinden.

Noch eine Anekdote: Der erste Tonfilm entstand erst 1929 auf dem Gelände. Technisch gesehen wäre man dazu zwar schon viel früher in der Lage gewesen, aber ein gewisser Fritz Lang machte bei den Dreharbeiten von Metropolis soviel Krach, dass auf dem ganzen restlichen Gelände kein Tonfilm mehr möglich war. So musste das andere Filmteam nach Berlin-Weißensee ausweichen. Am 16. Dezember 1929 feierte dann endlich „Melodien des Herzens“ Premiere.

Später schaue ich mir die Kulissen von GZSZ an und statte dem kleinen Muck an und dem lieben Sandmännchen einen Besuch ab.

Am Wochenende erkundige ich die Stadt Potsdam. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen spaziere ich am Hafen entlang und beobachte die Ausflugsboote auf der tiefblauen, glitzernden Havel. Es ist wie im Urlaub…


Auf dem Weg zum Schloss Sanssouci lege ich einen Zwischenstopp im Babelsberger Filmmuseum ein, begutachte die Vorführgeräte der Gebrüder Skladanowksi und die Sonderausstellung zu Michael Ende.
Besonders interessant fand ich dabei Michael Endes Definition des Magischen Theaters (als Gegensatz zum Epischen Theater von Bertl Brecht):

„Das Theater – wie überhaupt alle Künste – hat ganz und gar nicht die Aufgabe, aufzuklären oder zu belehren. Dazu ist das Theater sogar das aller ungeeignetste Mittel. Theater soll verzaubern und den Zuschauer – einer rituellen Handlung gemäß – in eine andere Welt entrücken“

„Theater ist der Freiraum der Imagination und für die Gesellschaft das, was für den einzelnen der Traum ist.“
Michael Ende

Später schaue ich mir Schloss Sanssousci an, trinke eine Eisschokolade im Banzai (Liebe Paula, vielen Dank für den Tipp!) und verbringe mit den anderen Festivalgästen einen sehr sommerlichen Samstagabend.

Am Sonntag schlendere ich durch den Park Babelsberg und lasse meine Seele und Füße im Wasser baumeln.
Nebenbei lerne ich ein wenig für die Uni-Filmgeschichtsklausur morgen über „Die Anfänge des deutschen Tonfilms“. Das ist dann schon ein ganz merkwürdiges Gefühl, wenn man in Babelsberg sitzend die deutsche Filmgeschichte paukt – und sich dabei genau auf einer Parkbank inmitten dieses geschichtsträchtigen Ortes befindet.
Das gleiche Gefühl muss man wohl haben, wenn man auf der Berliner Mauer sitzt und Bücher über die deutsche Einigung liest. Das nenne ich erlebte (Film)geschichte!

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Bully sucht die starken Männer

Apr 17


Die Aufzeichnung einer Fernsehsendung ist immer ein Erlebnis, besonders dann, wenn Bully, Jürgen Vogel und Rita Sera-Roll für „Wickie und die starken Männer“ casten.
Ein Spezl von mir hatte Karten für die Casting-Show auf ProSieben besorgt und nach Vorlesungsende machte ich mich auf zu den Bavaria Filmstudios, wo die Sendung aufgenommen wurde.

Meine letzte TV-Show, bei der ich im Publikum saß, war vor drei Jahren die „Tonight Show with Jay Leno“ in den NBC-Studios in Los Angeles/Burbank während meines Kalifornientrips. Deshalb freute ich mich jetzt umso mehr, nach so langer Zeit wieder einmal einen Ausflug in die TV-Welt zu machen.

Vor dem Studio 1 erwartete uns ein ziemlich gut gelaunter Michael Bully Herbig, der sich höflich für die Wartezeit entschuldigte und die Menschenmenge in die Halle begleitete.
Ebenso gut drauf: Jürgen Vogel. Vor allem dann, wenn die Kameras gerade nichts aufnahmen, wenn umgebaut wurde und die Kulissen verschoben wurden, gewann die Aufzeichnung höchsten Unterhaltungswert. Bully und Jürgen Vogel machten jede Menge Späße mit dem Publikum, das sich bestens amüsierte.

So stellte Bully einer Frau die Frage, wieso sie denn bei der Hitze im Studio eine Wollmütze aufhabe. Darauf antwortet sie, dass sie sich heute Morgen die Haare verfärbt hätte. Worauf Jürgen Vogel meinte: Ja, er kenne das Problem, er hätte sich heute Früh die Haare ver“schnitten“…

Kurz vor Bekanntgabe der Gewinner der Show wurden wir wieder nach draußen entlassen, während in der Halle das Ende der Sendung aufgezeichnet wurde.

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