An der Nordseeküste…

Mai 17


Ich sitze hier in einem Strandkorb in Nordfriesland, schaue aufs Meer und denke über Werbeideen nach…

Aus diesem Grund sind wir HFF-Werbestudenten eine Woche lang hier auf der Hallig Hooge. In Klausur, umgeben von Möwe Jonathan, Wattwürmern und Warften, verbringen wir die Tage zwischen Sonnenschein, Meeresbrisen und Stürmen.
Ursprünglich mal Festland, wurden die Halligen an der Nordseeküste einst überspült, was sie zu einsamen Inseln machte. Und einmal im Jahr heißt es hier immer noch „landunter“ – dann steigt der Meeresspiegel um bis zu 3 Meter, überflutet die Wiesen und lässt nur die Häuser zurück, die schlauerweise auf Hügeln errichtet wurden – eben die so genannten „Warften“.

Besonders lecker: Die „Salzlämmer“, die aufgrund des hohen Meeressalzgehaltes der Felder besonders gut schmecken. Leider habe ich keines probiert.
Dafür aber Bismarckhering und Matjesbrötchen, hochprozentigen Friesengeist, Rote Grütze und lecker Waffeln.

Und falls uns langweilig werden sollte, hat Herr Professor Lenkdrachen mitgebracht.










Watt

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Masterclass with Karl Walter Lindenlaub ASC

Mär 15


From time to time, the big wigs from Hollywood come around the University of Television and Film Munich (HFF) to share their experiences in masterclasses with us.

During the last week of February, Karl Walter Lindenlaub ASC was stepping by. Lindenlaub, former HFF student with German roots, is a blockbuster director of photography, probably best known for Independence Day by Roland Emmerich (an HFF alumnus himself). KWL spoke with us about his recent project The Chronicles of Narnia: Prince Caspian. This picture was mainly shot in Prague and New Zealand in summer 2007. Cameras and light equipment came from ARRI Rental in Munich (btw, same story with The Lord of the Rings and King Kong). And as far as I remember, the Hollywoodians grabbed ALL of the light ARRI Munich had to offer then – so that, when I was shooting „In Formatica“ in that summer, no floodlights were left over in whole Munich. Thank you, Karl ;)

KWL talked to us about shooting action sequences, previz of big budget pictures, dealing with modells and tricky night shoots.
In the afternoon, Thomas Zauner, CEO of Scanline VFX Munich, spoke about the Water-God-sequence of Narnia 2. The academy-award-winning postproduction facility Scanline/Flowline is world-famous for creating some of the finest digital water (and fire). They’ve been responsable for the water sequences in 300 and Poseidon and are currently working on 2012 by master of disaster Roland Emmerich.

On the second day, we had two tough stuntmen from Steinmeier & Mohr with us.
It was a lot of fun working with the stunt people, shooting a whole fight with multiple cameras and figuring out the best camera positions for creating dynamic shots.

You can get an impression of the scene from the stills beneath:








On the other days, we shot and edited various dialogue scenes with actors.
Thanks to Karl Walter for this great masterclass and for giving us very useful tipps and looks-inside-the-industry only pros can have!

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Besuch bei Klassik Radio

Mär 01

Mit Holger Wemhoff im Sendezentrum von Klassik Radio.

Wenn es mich einmal nach Hamburg verschlagen sollte – so habe ich es mir vor einigen Jahren geschworen – gehört ein Besuch im Sendezentrum von Klassik Radio zum absoluten Pflichttermin.

Und am Freitag wurde dieser Traum wahr. Holger Wemhoff, Chefmoderator dieses wunderbaren Senders, hat mich zu einem Besuch ins Hamburger Sendezentrum eingeladen, was ich sehr gerne wahrgenommen habe.
Für alle, die diesen Sender nicht kennen: Ein Muss für alle Filmfreunde (und nicht nur)! Abends die beste Filmmusik, donnerstags die Cinema Show mit Holger Wemhoff und Florian Schmidt, nachts die Chillout-Lounge, sonntags die Wunschmusik und an allen Tagen feinste Klassik, New Classics, Medien-News und Sonderreihen. Einfach ein Radiosender, als hätte man ihn für mich erfunden.

Und die Besten: Die Moderatoren – feine, intelligente Menschen, die an allen Tagen das Leben ein klein wenig gerader rücken.
Auch veranstaltet Klassik Radio mehrmals im Jahr Filmmusikkonzerte in ganz Deutschland. Ich war bereits zweimal da – unvergesslich schön und absolut empfehlenswert!

Lieber Holger, vielen Dank noch mal für die Einladung. Und ganz besonders freue ich mich auf das Filmmusikkonzert am 1. Mai in München!

Böse Menschen haben keine Lieder.
Gute machen Klassik Radio.

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Werbefritzen auf Reisen

Feb 28

Jedes Jahr besteht an der HFF München für 5 Studenten die Möglichkeit, nach bestandenem Kreativitätstest ein Schwerpunktstudium im Bereich Werbe- und Imagefilm einzulegen.
Glücklicherweise bin ich dieses Jahr in diese Werbe-Masterclass reingerutscht. Und letzte Woche waren wir Werbefritzen in Hamburg und Berlin, um bei renommierten Werbeagenturen und Werbefilmproduktionen vorbeizuschauen und so die Branche ein wenig besser kennen zu lernen.

Die Werbebranche hat ihre ganz eigenen Strukturen. Am Beginn einer Werbespotproduktion steht ein Kunde, der eine Werbeagentur damit beauftragt, für das Produkt XY einen Werbespot zu entwickeln. Diese Werbeagentur beauftragt dann wiederum die Filmproduktion YZ mit Regisseur ZY, diese Idee filmisch umzusetzen.
Will heißen, dass es in der Werbebranche eine Dreiteilung gibt zwischen 1.) Kunden, 2.) Werbeagenturen und 3.) Filmproduktionen

Daher machte es auch durchaus Sinn, dass auf unserer 5-tägigen Exkursion Besuche bei den renommiertesten Werbeagenturen und Filmproduktionen auf der Agenda standen.

Am Sonntag kommen wir in Berlin an, es schneit ein wenig. Wir beziehen unser schickes Hotel in Berlin-Kreuzberg und einige führen sich noch eine Currywurst mit hausgemachtem Ketchup zu Gemüte.
Montags waten wir durch das tiefwinterliche Berlin, besuchen die großen Fische der Berliner Werbebranche. Ich bin erstaunt, wie schmal die Berliner U-Bahn ist im Vergleich zu der in München. Wollte ich nur mal erwähnt haben…
Abends treffe ich eine liebe Berliner Freundin, die mit mir durch die matschigen Straßen kurvt und mir die Stadt zeigt. Ist schon fast zehn Jahre her, dass ich zum letzten Mal länger in Berlin war.



Am Dienstag erhalten wir in einer Werbeagentur einen hervorragenden Vortrag über die aktuelle Lage der deutschen Werbenation. Allein in Deutschland gibt es 80 Millionen Produkte. 80 Millionen Produkte für 80 Millionen Einwohner – da ist es klar, dass jede Firma auf ihre Weise (mal auf intelligente, mal auf aggressive Art) um Aufmerksamkeit kämpfen muss.

Klassische TV-Werbung wird dabei in den nächsten Jahren eine immer geringere Rolle spielen.
Die Fraktalisierung der Medien wird zunehmend größer, Medien werden gleichzeitig genutzt und Grenzen zwischen den Werbeformen verschwimmen. Branded Entertainment lautet das Schlagwort der Zukunft. Werbung wird sich immer mehr von einer „Unterbrecherwerbung“ zu einer „Unterhalterwerbung“ entwickeln (müssen). Und da möchte ich gerne meinen Beitrag leisten.

Abends geht’s weiter nach Hamburg, in die Werbehauptstadt Deutschlands. Schon länger wollte ich den Norden Deutschlands besuchen und bin froh, dass ich jetzt auf diese Weise endlich einmal auch bei den Nordlichtern vorbeischauen kann.








Blick über den Hamburger Hafen, im Hintergrund das AIRBUS-Werk. So viel zum Thema Lichtverschmutzung.

Und weil ich schon mal in Hamburg bin, gehe ich abends mit Volker Zack Michalowski, meinem sächsischen Hamburger Helden aus „In Formatica“, lecker essen. Ich genieße es sehr, nach so langer Zeit einen alten Weggefährten zu treffen. Es ist ein äußerst kurzweiliger Abend mit sehr interessanten Gesprächen über Gott und die (Film- und Fernseh)Welt.

Und zum Abschluss der Woche: ein ordentliches Dinner mit all den lieben Kollegen!

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Es werde Licht!

Feb 22


Hier ein paar Eindrücke vom Lichtseminar an der HFF, das im 5. Semester auf dem Plan steht. In diesem Seminar werden Szenen aus bereits bestehenden Filmen nachgebaut, nachgeleuchtet und auf 35mm Farbfilm gedreht. Es wird gemalt, geschreinert, gehämmert und lackiert.
Ich sag nur: Handwerk hat goldenen Boden!


Der HFF-Lampenwald.

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Prädikat „Wertvoll“

Feb 04


Was für eine Ehre!
„In Formatica“ erhält das „Prädikat Wertvoll“ der Filmbewertungsstelle Wiesbaden. Somit können Kinos den Film zeigen, ohne eine Vergnügungssteuer zahlen zu müssen…
Im Ernst: Vielen Dank an die Jury für diese große Wertschätzung!

Aus dem Juryurteil:

[Und so registriert der Zuschauer] mit Wohlwollen ein humorvolles Spiel auf der Klaviatur Scherz, Satire und etwas tiefere Bedeutung…

Und Wikipedia meint:

An den Filmhochschulen werden die Kurzfilm-Prädikate hoch gehandelt, sie haben schon manche Karriere mit angeschoben.

Na, dann schauen wir mal!

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„In Formatica“ in der Talentprobe des ZDF

Jan 01

Ab heute läuft „In Formatica“ in der „Talentprobe“ von ZDF – Das Kleine Fernsehspiel.
Noch bis zum 31. Januar 2009 können die 25 Finalisten des Online-Wettbewerbs angeschaut und bewertet werden.
Wir freuen uns über jede Stimme!

Hier geht’s zur ZDFmediathek.

NACHTRAG
Aufgrund einer Entscheidung der HFF München wurde der Film aus dem Wettbewerb ausgeschlossen.
Vielen Dank an all jene, die für unseren Film gestimmt haben und die der Auffassung sind, dass Filme gesehen werden sollen.

NACHTRAG 2
09.02.08 – Die Gewinnerfilme können auf daskleinefernsehspiel.zdf.de angeschaut werden.

„Die jungen Filmemacher, die ihre Filme bei der Talentprobe präsentieren konnten, sind für mich alle Sieger. Denn sie haben gezeigt, das sie auf ihre eigene und unterschiedliche Art erzählen wie berühren können. Das ist ein Talent. Für die Zukunft des Deutschen Films zeigt sich hier wieder, dass wir Nachwuchs-Filmemacher haben. Sie müssen aber auch gefördert werden“, beglückwünscht Regisseurin Buket Alakus alle Teilnehmer.

http://daskleinefernsehspiel.zdf.de/ZDFde/inhalt/30/0,1872,7513086,00.html

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Alles Gute zum Geburtstag, Jesus!

Dez 24


Ich wünsche Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!
Mögen Gesundheit, Friede und Glück immer mit Euch sein.Alles Gute im zweitausendNeu(e)n Jahr,
Matthias

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Cześć!

Nov 20

Festival-News: „In Formatica“ hat es in die Offizielle Auswahl des Sopot Film Festivals nach Polen geschafft!

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„In Formatica“ erscheint auf DVD

Nov 04

„In Formatica“ ist ab sofort auf der Kurzfilmsammlung „The Shnit Reel VOLUME 2“ im Internet und auch im Fachhandel erhältlich.
Vertrieben wird die DVD von Impuls Home Entertainment.

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Eine lange Nacht in Portugal

Okt 12

Francisco und ich freuen uns über den Nachwuchspreis, die „Goldene Flasche“ von Fundão

Die letzte Nacht hier in Portugal ist flugs vergangen und wie man sieht, hatten Francisco und ich jede Menge Spaß! Francisco studiert Filmregie in Porto und hat hier auf der Imago seinen Abschlussfilm „Market of Emotions“ präsentiert. Und uns ein bisschen Portugiesisch beigebracht.

Samstagabends gibt es einen Gig im Kinosaal, bei dem die britische Band „Hefner“ gastiert. Einer der beiden Musiker behauptet doch allen Ernstes, seine Gitarre eigenhändig aus einem alten Küchentisch geschnitzt zu haben – sieht sogar so aus, klingt aber astrein.
Leider ist das Konzert in Portugal ihr letztes. Das hat jetzt aber nichts damit zu tun, dass wir als Publikum so grauenhaft gewesen wären.

Auf der Abschlussparty quatsche ich mit den Jungs aus Österreich, mit Francisco und vielen weiteren Filmfuzzis übers Filmemachen und feiere bis in die Morgenstunden.






Und irgendwie bin ich nach der Party noch so gut drauf (wahrscheinlich ist’s die Überdosis Red Bull), dass ich um sechs Uhr morgens durch die Stadt joggen gehe. Kann ich nur jedem empfehlen!

Am Sonntagnachmittag werde ich von einem Fahrer abgeholt und erwische zufälligerweise das VIP-Shuttle: Vorne rechts sitzt Jurypräsident Julian Temple, dem ich (vergeblich) versuche, ein paar Anekdoten über die Sex Pistols zu entlocken; neben mir Vincent Moon von der Blogotheque Francais; und hinten auf der Rückbank – wie könnte es anders sein – Darren Hayman und Jack Hayer, die lustigen Jungs von Hefner, die britische Witze reißen. Und hinten im Kofferraum die verrückte Küchentischgitarre.

Wir sind also ein ziemlich bunter Haufen und tuckern gemütlich nach Lissabon. Dort trennen sich unsere Wege, jeder steigt in seinen Flieger und geht seine Wege.

Mein verlängertes Sommerwochenende ist zu Ende und wehmütig blicke ich nach Fundão zurück. Obrigado, Portugal!

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Schwenk in die Schweiz

Okt 10

Während ich hier in der portugiesischen Sonne liege, läuft „In Formatica“ heute Abend auf der Shnit in Bern. Grüsse an alle Eidgenossen!

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Eindrücke aus Fundão

Okt 09

Das Festivalprogramm beginnt erst am Nachmittag und so mache ich mich nach einem ausgiebigen Frühstück daran, die Festivalstadt Fundão kennen zu lernen.

Es ist angenehm warm und zwischendurch bläst eine erfrischend kühle Brise. Ich gönne mir ein Eis am Stiel und schlendere durch das Städtchen.











Mittags gibt’s ein saftiges „Beef na pedra“ – ein Steak auf einer heißen Petrapedra, also auf einem heißen Stein. Mit einer Gruppe Österreichischer Filmemacher, die ich im Hotel kennen gelernt habe, schaue ich mir die ersten Kurzfilmblöcke an.

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Im Westen viel Neues

Okt 08


Auf nach Portugal! In Formatica läuft im Wettbewerb des Filmfestivals Imago in Fundao und deshalb ist es mir eine große Freude, für vier Tage in den Westen zu fliegen.

Mein Flugzeug geht in aller Herrgottsfrühe und pünktlich zum Frühstück lande ich in Portugal. Weil ich erst abends von den Festivalleuten abgeholt werde, gönne ich mir einen Tag in Lissabon. Und habe nur einen Wunsch: Das Meer sehen!

Auf dem Weg dahin schaue ich mir noch die Altstadt von Lischboa an. Es ist sommerlich warm, um nicht zu sagen: heiß, und ich frage mich ernsthaft, wie ich nur meine Winterjacke mitnehmen konnte …

Hier ein paar Eindrücke aus der portugiesischen Hauptstadt:







Dann geht’s mit der Bahn hinaus ans Meer. Schon wenig später vergrabe ich meine Zehen im Sand Portugals und möchte in diesem Moment mit keinem sticken Hörsaal dieser Welt tauschen.







Abends gönne ich mir geröstete Kastanien mit Salz, was mir in dieser Kombination neu ist, aber sehr lecker schmeckt. Jedenfalls finde ich es sehr lustig, Kastanien im Hochsommer zu essen. Ach so, es ist ja Herbst.

Nach Sonnenuntergang holen mich die Leute  vom Festival ab und es geht drei Stunden lang auf der Autobahn Richtung Norden nach Fundao.
Im Festival-Zentrum begrüßt mich Sérgio, der Festivalleiter. Ich erhalte meinen Festivalpass und Monopoli-Geld als Essensgutscheine für die nächsten vier Tage.
Ebenso erfreut bin ich von meinem Hotel unter Palmen. Was für ein Tag!

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Die Mischung macht’s

Okt 01


Sitze hier gerade an der Tonmischung für meinen nächsten Film und habe meinen persönlichen Rekord an Pro-Tools-Tonspuren gebrochen: zweiundreißig. (ok, die meisten davon sind mehrfach vorhanden) – Also nichts im Vergleich zum Sound-Design von Tom Tykwers „Das Parfüm“, bei dem die Jungs um Michael Kranz 500 Spuren hatten.

„Botok“ heißt die Tonmischung an der HFF, mit der man alles machen kann, außer Tetris spielen.

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