Imaginaria Atalante

Jul 21

Am 24. Juli 2008 läuft „In Formatica“ im Wettbewerb der Imaginaria in Atalante, ganz unten am italienischen Stiefel, fast schon in Afrika. Dem Film eine gute Reise und dem Publikum una buona visione!

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In Formatica gewinnt bei Filmnach8

Jul 18

Als ich vor einigen Jahren mit meiner Familie auf einem Wochenend-Ausflug in München war, sah ich mir damals auch einen Film im Münchner IMAX-Kino an.
Mittlerweile ist IMAX Pleite. Deshalb sehe ich jetzt, einige Jahre später, auf Münchens größter Leinwand meinen eigenen Film. Wahnsinn!

Es ist das Finale des Kurzfilmfestivals Filmnach8 und wir sehen die acht Filme, die die Vorrunden des Festivals gewonnen haben.
Am Ende erhält „In Formatica“ als einer der Gewinnerfilme dann sogar den 3. Preis der Jury. Vielen, Dank an Prof. Toni Lüdi & Co.! Und über die 3.000 € Produktionsförderung für den nächsten Film freuen wir uns ganz besonders!
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Fiesta – CineFiesta!

Jul 15

Gerade eben erreicht mich eine tolle Nachricht aus der Karibik: “In Formatica” wird im August auf der “CineFiesta” in Puerto Rico laufen!
Aus über 1.300 weltweit eingesandten Filmen wurden die 86 besten für den Internationalen Wettbewerb ausgewählt. Super Sache!

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Ein schnittiger Preis

Jul 06

„In Formatica“ erhält den “Hauptpreis Bester Schnitt“ bei „Jugend filmt“ in Landshut. Vielen Dank dafür!

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Potzblitz und vorbei

Apr 28

Potsdam werde ich nicht vergessen. Vielen Dank nochmal an die HFF-Potsdam-Studenten und an das Publikum für diese „Sehsüchte“!
Diese vier glückseligen Tage waren sicher eines der Highlights meines bisherigen Studienjahres und haben mich sehr darin bestärkt, meinen Weg weiter zu gehen.

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Sehsüchtiger Blick nach Potsdam

Apr 27


Potsdam ist großartig! Am Thalia-Kino in Babelsberg angekommen, werden wir Festivalgäste erstmal von einem Shuttle mit schwarz getönten Scheiben in unsere Unterkunft im Holländischen Viertel gebracht (nicht dass das nötig gewesen wäre ;). Ich teile mein Zimmer mit einem Studenten aus Dänemark und einem aus Saarbrücken. Abends schau ich mir ein paar Kurzfilme im Kino an.

Und weil ich es kaum erwarten kann, endlich das Babelsberger Filmstudio zu sehen, mach ich mich gleich im Anschluss zu Fuß dahin auf. Eine dumme Idee, wie ich feststelle. Ist dann doch etwas weiter weg als gedacht und nach zwanzigminütiger Latscherei mach ich kurz vor dem Babelsberger Villenviertel kehrt.


Am Tag darauf gibt’s eine morgendliche Führung durch die HFF Potsdam-Babelsberg. Mittags treffen wir uns bei den Babelsberger Filmkollegen zum Brunch. Ich unterhalte mich mit Dokumentarfilmstudentinnen aus China, die sich bei mir über die aktuellen Entwicklungen im Tibet erkunden. Zuhause in China bekommen sie wegen der Zensur darüber nämlich keine Informationen. Was für eine verkehrte Welt.

Nachmittags spaziere ich dann über das Studio Babelsberg.
Was da gerade gedreht wird, kann man auf dieser Tafel sehen:


Auf der Studiotour erfahre ich, dass sich die Babelsberger Filmleute zuerst in Berlin ansiedeln wollten, doch dann von der Berliner Stadtverwaltung vertrieben wurden. Die hatten nämlich Angst vor diesen komischen Filmheinis, die ihre riesigen Holzkulissen gerne mal abfackelten.
Auch ein Grund, wieso sich Filmstudios gerne etwas abseits von Großstädten befinden.

Noch eine Anekdote: Der erste Tonfilm entstand erst 1929 auf dem Gelände. Technisch gesehen wäre man dazu zwar schon viel früher in der Lage gewesen, aber ein gewisser Fritz Lang machte bei den Dreharbeiten von Metropolis soviel Krach, dass auf dem ganzen restlichen Gelände kein Tonfilm mehr möglich war. So musste das andere Filmteam nach Berlin-Weißensee ausweichen. Am 16. Dezember 1929 feierte dann endlich „Melodien des Herzens“ Premiere.

Später schaue ich mir die Kulissen von GZSZ an und statte dem kleinen Muck an und dem lieben Sandmännchen einen Besuch ab.

Am Wochenende erkundige ich die Stadt Potsdam. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen spaziere ich am Hafen entlang und beobachte die Ausflugsboote auf der tiefblauen, glitzernden Havel. Es ist wie im Urlaub…


Auf dem Weg zum Schloss Sanssouci lege ich einen Zwischenstopp im Babelsberger Filmmuseum ein, begutachte die Vorführgeräte der Gebrüder Skladanowksi und die Sonderausstellung zu Michael Ende.
Besonders interessant fand ich dabei Michael Endes Definition des Magischen Theaters (als Gegensatz zum Epischen Theater von Bertl Brecht):

“Das Theater – wie überhaupt alle Künste – hat ganz und gar nicht die Aufgabe, aufzuklären oder zu belehren. Dazu ist das Theater sogar das aller ungeeignetste Mittel. Theater soll verzaubern und den Zuschauer – einer rituellen Handlung gemäß – in eine andere Welt entrücken”

„Theater ist der Freiraum der Imagination und für die Gesellschaft das, was für den einzelnen der Traum ist.”
Michael Ende

Später schaue ich mir Schloss Sanssousci an, trinke eine Eisschokolade im Banzai (Liebe Paula, vielen Dank für den Tipp!) und verbringe mit den anderen Festivalgästen einen sehr sommerlichen Samstagabend.

Am Sonntag schlendere ich durch den Park Babelsberg und lasse meine Seele und Füße im Wasser baumeln.
Nebenbei lerne ich ein wenig für die Uni-Filmgeschichtsklausur morgen über „Die Anfänge des deutschen Tonfilms“. Das ist dann schon ein ganz merkwürdiges Gefühl, wenn man in Babelsberg sitzend die deutsche Filmgeschichte paukt – und sich dabei genau auf einer Parkbank inmitten dieses geschichtsträchtigen Ortes befindet.
Das gleiche Gefühl muss man wohl haben, wenn man auf der Berliner Mauer sitzt und Bücher über die deutsche Einigung liest. Das nenne ich erlebte (Film)geschichte!

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Freudige Nachricht aus Potsdam

Mar 15

Wie ich grad hier in Südtirol bin und an meiner Vordiplomsarbeit sitze (Titel: „Das andere Europa – Lars von Triers E-Trilogy zwischen Utopie und Heterotopie“, harr harr, richtig wissenschaftlich ;), erreicht mich eine freudige Nachricht aus Potsdam: In Formatica läuft demnächst im Wettbewerb des Internationalen Filmfestivals Sehsüchte – dem größten Studentenfilmfestival Europas!
Da freue ich mich schon ganz besonders drauf. Babelsberg wollte ich ja schon immer mal sehen!

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Finale!

Feb 07

„In Formatica“ ist unter den Gewinnern der Vorausscheidungsrunden von Filmnach8 München – Danke an alle, die für den Film gestimmt haben! Dann sehen wir uns im Juli beim Finale wieder!

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Auszeichnung

Dec 15

Gerade eben erst hatte In Formatica gestern Premiere und heute schon gibt es eine sehr freudige Nachricht: In Formatica hat beim Kurzfilmfestival in Stuttgart den 3. Publikumspreis gewonnen. Vielen Dank ans Publikum in Stuttgart!

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YOUKI Wels

Nov 23

Wenn es ein Filmfestival gibt, zu dem ich eine ganz besondere Beziehung habe, dann ist es die YOUKI in Wels in Oberösterreich. Hier lief bereits mein allererster Film, „The 5A-Team“, im fernen Jahre 2005 auf der „Internationalen Nacht der jungen Regisseure“, zu der wir damals zu sechst aus Südtirol angerückt sind.
Jetzt bin ich zum zweiten Mal hier in Wels vertreten, diesmal läuft mein Film „Glückstreffer“ im Wettbewerb.

Nachdem ich am Donnerstagabend erstmal eine halbe Stunde durch die Stadt geirrt bin (es kann doch nicht sein, dass ich den Weg zum Festival vergessen hab!  es war gleich am Bahnhof, das sieht hier aber ganz anders aus? verdammt wo bin ich hier, hallo?), hab ich’s auch tatsächlich noch zum Festivalort geschafft.

Es ist schon spät abends, ich treffe Laura, die am Freitag ein Interview für das Festival-TV führen wird. Ich plaudere mit den anderen Filmemachern. Es sind sehr aufgeschlossenen Leute hier, auf der Tanzfläche in der Lounge ist einiges los. Irgendwann mache ich mich auf zum Hotel, muss ja morgen frisch sein morgen.
Draußen ist es arschkalt ziemlich kalt und ich bin froh, dass ich dann doch noch ohne Probleme das Hotel finde. Ich staune nicht schlecht, als ich an meiner Unterkunft ankomme. Das Festival hat sich nicht lumpen lassen und mir ein 4- Sterne-Hotel spendiert (also ein Zimmer daraus). Ich fühle mich sehr geschmeichelt und falle zufrieden ins Bett.

Am Freitagmorgen mache ich mich auf zu den Leuten vom Festival-TV und habe viel Spaß beim Interview, das im Bereich TV angeschaut werden kann.

Abends wird mein Film „Glückstreffer“ dann noch im Kino gezeigt, aber da bin ich leider nicht mehr dabei. Ich befinde mich da auf dem Weg nach Bozen, wo ich am Samstag in einer Diskussionssendung zu Gast sein werde.
Übrigens: „Glückstreffer“ hat dann noch eine Lobende Erwähnung der Festival-Jury erhalten, worüber ich mich sehr gefreut habe. Coolio!

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