Bienvenú à Amboise!

Aug 01


Zurzeit befinde ich mich hier in Frankreich auf einem Sprachkursus (Merci an die Studienstiftung!) Für drei Wochen lebe ich hier bei einer Gastfamilie in Amboise – zwei Zugstunden von Paris entfernt – um Französisch zu lernen. Oder so ähnlich.

Ich wohne in einem schnuckeligen Zimmer im Dachgeschoss bei einem Best-Ager-Ehepaar und teile mir das obere Stockwerk mit Mario, einem sympathischen Studenten aus Leipzig.
Wir haben uns mittlerweile recht gut eingelebt und sind auch schon brav in sprachliche Fettnäpfchen getappt. Unsere Gasteltern fanden es nämlich recht lustig, als einer von uns meinte, unter der Dusche seine „chevaux“ waschen zu müssen. Nun gibt es einen feinen Unterschied zwischen cheveux (das sind die Haare) und chevaux (das sind die Pferde) – die einen wäscht man unter der Dusche, die anderen in der Regel nicht …


Vormittags drücken wir brav die Schulbank, nachmittags erkunden wir die Gegend.
Amboise ist ein 13.000-Einwohner-Städtchen und vor allem dafür berühmt, dass Leonardo da Vinci seinen Lebensherbst hier verbracht und das Zeitliche gesegnet hat. Ebenso spricht man in dieser Region, der Loraine, anscheinend das reinste Französisch. Und an der Loire selbst stehen die berühmten Schlösser, die es nun für uns zu besichtigen gilt.
Was in keinem Reiseführer steht: In der Nähe befindet sich das Viagra-Produktionswerk von Pfizer und der Zweitwohnsitz von Mick Jagger – und da soll mir einer erzählen, das eine soll mit dem anderen nichts zu tun haben!

Übrigens: Ich empfehle an dieser Stelle Lindas Blog, die sehr ausführlich über unseren Frankreich-Aufenthalt hier berichtet (während ich auf der faulen Haut liege).

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