Adieu, Chère France

Aug 15


Die drei Wochen in Frankreich sind ungemein schnell vergangen und waren eine sehr willkommene Abwechslung in einem Filmstudentenleben.




Der Abschied fällt da besonders schwer. Vor allem von dem da: dem Hund unserer Gasteltern, der täglich shamponiert wurde (und man munkelt auch, dass ihm die Herrchen auch brav die Zähne putzen). Über das Kerlchen gab es geteilte Meinungen, aber urteilt selbst:


Und weil am Sonntag mein Flieger nach München erst in aller Frühe ging, hatte ich noch Zeit, in Paris einige Sehenswürdigkeiten nachzuholen, die auf meiner To-See-Liste standen.

Original – L’Arc de Triomphe:


Und Kopie – Grande Arche in La Défense:


Fazit: Drei Wochen mit ganz wunderbaren Menschen, die einem doch tatsächlich Energien für Monate verleihen!

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Paris, je t’aime

Aug 10

Linda und ich vergnügt am Eiffelturm.

Dieses Wochenende verbringen wir in Paris. Ich bin zum ersten Mal in dieser Stadt und schon sehr aufgeregt, was uns wohl so erwartet.

Die Tickets für die U-Bahn sind jedenfalls angenehm billig (2,20 €)
Nichts im Vergleich zu den überzogenen Preisen der U-Bahn in München.

Unsere Jugendherberge liegt in der Nähe vom Eiffelturm und deshalb machen wir uns auch gleich am ersten Tag fußwärts dahin auf.




Abends klettern wir auf den Montmartre und hocken uns auf die Treppen des Sacre Coeur, wo wir den romantischen Blick über Paris bei Nacht genießen. Kein Wunder, dass statistisch gesehen jeder zweite französische Kinofilm in dieser Stadt spielt.


Hier noch ein paar Eindrücke vom Louvre, in den wir uns am regnerischen Sonntag verkrochen haben:

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Bienvenú à Amboise!

Aug 01


Zurzeit befinde ich mich hier in Frankreich auf einem Sprachkursus (Merci an die Studienstiftung!) Für drei Wochen lebe ich hier bei einer Gastfamilie in Amboise – zwei Zugstunden von Paris entfernt – um Französisch zu lernen. Oder so ähnlich.

Ich wohne in einem schnuckeligen Zimmer im Dachgeschoss bei einem Best-Ager-Ehepaar und teile mir das obere Stockwerk mit Mario, einem sympathischen Studenten aus Leipzig.
Wir haben uns mittlerweile recht gut eingelebt und sind auch schon brav in sprachliche Fettnäpfchen getappt. Unsere Gasteltern fanden es nämlich recht lustig, als einer von uns meinte, unter der Dusche seine „chevaux“ waschen zu müssen. Nun gibt es einen feinen Unterschied zwischen cheveux (das sind die Haare) und chevaux (das sind die Pferde) – die einen wäscht man unter der Dusche, die anderen in der Regel nicht …


Vormittags drücken wir brav die Schulbank, nachmittags erkunden wir die Gegend.
Amboise ist ein 13.000-Einwohner-Städtchen und vor allem dafür berühmt, dass Leonardo da Vinci seinen Lebensherbst hier verbracht und das Zeitliche gesegnet hat. Ebenso spricht man in dieser Region, der Loraine, anscheinend das reinste Französisch. Und an der Loire selbst stehen die berühmten Schlösser, die es nun für uns zu besichtigen gilt.
Was in keinem Reiseführer steht: In der Nähe befindet sich das Viagra-Produktionswerk von Pfizer und der Zweitwohnsitz von Mick Jagger – und da soll mir einer erzählen, das eine soll mit dem anderen nichts zu tun haben!

Übrigens: Ich empfehle an dieser Stelle Lindas Blog, die sehr ausführlich über unseren Frankreich-Aufenthalt hier berichtet (während ich auf der faulen Haut liege).

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