Hollywood-ABC: P wie Paparazzi

Okt 11

Kein Blog über Hollywood ohne Paparazzi! Während man in Deutschland einen Drehtag unterbrechen muss, weil es regnet, kommt es in HWD schon mal vor, dass man nicht mehr weiter drehen kann, weil ein Paparazzi-Hubschrauber (!) über dem Drehort kreist.

Es gibt deshalb einige Vorkehrungen, die getroffen werden: Aus Sicherheitsgründen steht an einem Schauspieler-Wohnwagen niemals sein richtiger Name, sondern nur der Rollenname (Okay, würde jetzt bei „Captain Jack Sparrow“ nicht viel nützen). Viele Filmproduktionen haben Codenamen (etwa „Obelisk“ für „Angels & Demons“, „Der Pfeil“ für „Wickie und die starken Männer“), und häufig ist ein Anti-Foto-Mann am Set, wie ich es etwa bei „Harry Potter“ erlebt habe.

Manchmal hilft aber alles nichts: Als wir in der Innenstadt von Los Angeles gedreht haben, war andauernd ein Blitzen vom Balkon einer Wohnung im zweiten Stock zu sehen, und siehe da, tags darauf kursierten gestochen scharfe Fotos auf den Seiten von TMZ.com

Sollte ein Passant Anstalten machen, einen Schauspieler fotografieren zu wollen, stellt sich sofort ein Sicherheitsmann davor und deckt die Fotolinse solange mit seinem Bierbauch ab, bis der Passant entnervt das Weite gesucht hat.

Aber eigentlich leben Hollywood und die Paparazzi ja eh in Symbiose miteinander …

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