Hollywood-ABC: M wie Meal Penalty

Okt 06

Man würde es kaum für möglich halten, aber es gibt tatsächlich Tarifverträge, die gesetzlich vorschreiben, dass spätestens 6 Stunden nach Arbeitsbeginn eine Mittagspause stattzufinden hat. Wird dies nicht eingehalten, so hat der Produzent eine „Meal Penalty“ zu zahlen.

An manchen Sets scheinen Produzenten so schleißig mit dem Einhalten von Arbeitszeiten zu sein, dass sich die Beleuchter einen besonderen Gag ausgedacht haben. Werden die 6 Stunden überschritten, senkt sich langsam ein Neon-Schild von der Studiodecke und es leuchtet vor der Nase der Produzenten in grellem Grün: MEAL PENALTY!

Ansonsten beträgt ein Arbeitstag, wie immer beim Film, mindestens 12 Stunden. Klar gibt es auch Überstunden und 16-Stunden-Tage, die aber im Gegensatz zu Deutschland korrekt bezahlt werden ;) Deshalb nörgelt auch niemand.

Morgen gibt es ein besonderes Schmankerl, es geht um die Beschriftung amerikanischer Filmklappen!

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