Hollywood-ABC: E wie Essen

Sep 24

Mit dem Geld, das in Hollywood für das Catering ausgegeben wird, könnte man in Deutschland wohl einen ganzen Tatort drehen. Gut, bei einem Budget von 50 Millionen aufwärts sollte man sich auch nicht nur von Brot und Wasser ernähren müssen.

Grundlegender Unterschied in Amerika: Das Mittags-Catering und das Set-Catering sind getrennt voneinander und werden von verschiedenen Dienstleistern betrieben. Das Essen während der Drehzeit nennt sich „Craft Service“, oder „Crafts“ und ist bezeichnenderweise der Handwerkerservice, der dafür sorgt, dass die Beleuchter und Kameraleute nicht vor Hunger rückwärts vom Dolly fallen. Alle halbe Stunde dreht also jemand mit einem Tablett voller Leckereien die Runde. Ansonsten gibt es morgens Frühstück am Breakfast-Truck (besonders empfehlenswert: French Toast), dazu Karottensaft, frisches Obst und Gemüse. Dann Snacks und Schokoriegel, Popcorn, Oliven, Käse, Ananas, Weintrauben, Erdnüsse, Melone, Erdbeeren, Müsli, Chips, Kaugummi, Cola, Red Bull, Wurst, Milkshakes, Artischocken und Bananen. Und dann kommt das Mittagessen.

Der Breakfast-Truck

lecker.

Abends wird gerne ein Tortilla-Lastwagen bestellt, oder ein Truthahn-Laster, oder das Hot-Dog-Shuttle, der In-and-Out-Burger-Truck, der Eiswagen oder der mobile Barbecue-Schlepper. Das Essen in Amerika ist definitv besser als sein Ruf…

Am Montag geht‘s weiter mit „F wie Freizeit“.

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